Skype in my classroom – Weihnachten weltweit

Skype in my classroom – Weihnachten weltweit

 

Am Donnerstag, dem 14.12. 2017, trafen sich mehrere Klassen unserer Schule mit ihren Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters und ihren Lehrern, um gemeinsam in einer alljährlichen, siebenstündigen Marathon- Videokonferenz mit anderen Schülerinnen und Schülern dieses Mal aus Kroatien, Schweden, Dänemark, den USA, Martinique, Tschechien, Indien und weiteren Gästen aus aller Welt, die heimischen Weihnachtsbräuche vorzustellen unter dem Thema „We light up the World“. Dabei wechselten alle 1,5 Stunden die Teilnehmer, so dass die Jugendlichen aus Sundern die deutschen Weihnachtsbräuche insgesamt viermal vorstellen konnten. Neu in diesem Jahr (die Aktion gibt es seit 2015) war die technische Möglichkeit, von verschiedenen Stellen der Schule gleichzeitig zu berichten. Während zwei Klassenräume mit je einem Videokanal ausgestattet worden waren, befand sich eine dritte Kamera im Eingangsbereich der Schule vor der Schulkrippe, dem erleuchteten Adventskranz und dem festlich dekorierten Weihnachtsbaum.

Reinhard Marx, der diese Aktion schon Wochen vorher geplant hatte, moderierte die Videokonferenz. So hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit via Google Hangout mit Schülerinnen und Schülern auf der ganzen Welt zu kommunizieren. Neben dem Austausch von Weihnachtsbräuchen mithilfe von Bildvorträgen und das Singen von traditionellen Weihnachtsliedern, die Schülerinnen und Schüler der Realschule sangen „Oh Tannenbaum“ sowie „Stille Nacht, Heilige Nacht“, gestalteten alle Teilnehmer ihre Präsentation ganz individuell.

Die erste Runde eröffneten die Schüler der Klasse 10 an der Mittelschule in Zabok, Kroatien, mit ihrer Lehrerin Ljubica Savic. Sie erzählten den Schülern aus Sundern in deutscher Sprache über kroatische Weihnachtstraditionen und ergänzten ihren Vortrag durch ein kleines, digitales Quizz. Gesungen wurden die Weihnachtslieder allerdings in kroatischer Sprache.

Danach ging es im Verlauf des Tages ausschließlich in englischer Sprache weiter. Den englischsprachigen Teil eröffneten die Schüler der Klasse 8 von der Vonsild Skole aus Kolding, Dänemark, mit ihrer Lehrerin Elisabeth Skovrup Hansen. Mit dabei waren auch zwei Lehrer aus dem fernen Indien, die dieses Mal nur als Zuschauer an der Veranstaltung teilnahmen.

Joe McNulty, Informatiklehrer aus dem fernen Newtown, Pennsylvania, USA, stand für die teilnehmenden Schülerinnen, Schüler und Lehrer an dem Tag besonders früh auf um den Teilnehmern ein echtes, vorweihnachtlich geschmücktes, amerikanisches Wohnzimmer zu zeigen.

Vor allem der Auftritt der schwedischen Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 von der Ängås Skola aus Svanesund, welches auf der Insel Orust in Schweden liegt, wurde von allen sehr bewundert. Zusammen mit ihren Lehrerinnen Ingrid Fladvad und Eva Widdenheim stellten sie in tollen Kostümen, mit Kerzen und Lichtstäben sehr eindrucksvoll ihre Lucia Tradition vor. 

Wie ähnlich sind sich eigentlich deutsche und tschechische Weihnachtsbräuche? Was sagt ein durchgeschnittener Apfel über das bevorstehende Weihnachtsfest aus? Antworten darauf und weitere Informationen lieferten die jugendlichen Teilnehmer der Klasse 7 aus Prag mit ihrer Lehrerin Tereza Markova und die Jugendlichen aus Sundern.

Die etwas anderen Weihnachtsbräuche stellten uns dann die Schülerinnen und Schüler vom Collège aus Fort- au- France und ihrer Lehrerin Catherine Mongis, von der tropischen Insel Martinique, vor. Sie selbst kennen keinen Schnee und auch das Schlittenfahren ist ihnen fremd. Selbst einen Tannenbaum, so wie wir ihn kennen, gibt es dort nicht. Und dennoch haben sie einen Weihnachtsbaum. Gesungen wurde in französischer Sprache.

Eher traditionell irisch ging es dann am frühen Nachmittag in einem Beitrag der Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 und ihrer Lehrerin Cliona Brennock von der St. Molaga‘s National School aus Balbriggan, Irland, zu.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, bei der, trotz  kulturelle Vielfalt, Gemeinsamkeiten und Eigenheiten zum Thema Weihnachten, die Menschen einen großen Schritt weiter aufeinander zu gingen und ein Licht in die Herzen vieler Teilnehmer brachten. Unser Dank gilt allen Teilnehmern der Veranstaltung, die mit viel Engagement und Herzblut diese Videokonferenz zu einem unvergesslichen Event gemacht haben.

Auch im Jahr 2018 wird es wieder eine solche Veranstaltung im Dezember geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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